Foto: Susanne Brill








Foto: Susanne Brill


Engagements für Kinder


Workshops:
Regelmäßig besuchen die Mitglieder des Münchner Henschel Quartetts drei Schulen ihrer Stadt, um für die Schüler zu musizieren und im gemeinsamen Dialog mit den Kindern vielen spannenden Fragen über Musik nachzugehen.

Kinderkonzerte:
Da auf Grund des übervollen Terminkalenders des Henschel Quartetts leider nicht alle Anfragen von Schulen berücksichtigt werden können, hat die Bayerische Akademie der Schönen Künste angeboten, weitere Schulen gemeinsam zu den Kinderkonzerten des Henschel Quartetts unter ihrem Dach zu vereinen. Wir danken der Bayerischen Akademie der Schönen Künste an dieser Stelle für die wertvolle Unterstützung!

www.badsk.de

Kulturpatenschaften:
Wir wollen Kindern die Türe zu kulturellen Veranstaltungen wie Theater, Konzert und Ausstellungen öffnen. Am 23. Februar 2010 fand in der Akademie der Schönen Künste die Kick-off Veranstaltung statt. Schirmherr ist der Minister Heubisch. Vor eingeladenen Lehrern und Schülern haben wir das Projekt mit Leben erfüllt. Mitglieder des Rotary Clubs sind bereit, Patenschaften zu übernehmen, die Akademie koordiniert und wir bemühen uns, die Kinder zu finden. Es war ein großartiger Erfolg. Es meldeten sich 13 Paten und 13 Patenkinder. Wir wollen dieses Projekt auf Berlin und Hamburg ausdehnen. Die folgenden Bilder sind von Susanne Brill.

Süddeutsche Zeitung

Henschel-Quartett musiziert mit Ickinger Schülern.
Manchmal ist es von Vorteil, was Mama und Papa beruflich so treiben. Zum Beispiel, wenn die Mutter Monika heißt, auf den Familiennamen Henschel hört und von Berufs wegen die Bratsche streicht. So kam es, dass am vergangenen Freitag etwa 160 Kinder der im privaten St. Anna-Schulverbund organisierten Reinhard-Wallbrecher-Schule und des Günter-Stöhr-Gymnasiums in Icking in den Genuss eines Gesprächskonzerts mit dem Henschel-Quartett kamen – dem neben Monika Henschel auch deren Geige spielende Zwillingsbrüder Christoph und Markus Henschel angehören; Vierter im Bund ist der Cellist Mathias Beyer-Karlshoj. Das Quartett hat es sich zur pädagogischen Aufgabe gemacht, in Gesprächskonzerten an Schulen Kindern und Jugendlichen klassische Musik und die Freude am Musizieren näher zu bringen. Das fachkundige junge Publikum – Schüler, die sich in den schuleigenen Ensembles, Orchestern, Big Bands oder im Chor engagieren und im Musikunterricht gezielt auf das Konzert vorbereitet wurden – hörten im Jubiläumsjahr von Joseph Haydn (1732-1809) und Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847) Auszüge aus zwei Werken dieser Komponisten, über deren Leben und Werk sie im vertiefenden Gespräch Wissenswertes erfuhren. Zuerst erklang der 1. Satz des berühmten „Lerchenquartetts“ in D-Dur op. 64/5 von Haydn. Im zweiten Teil stand Mendelssohns Streichquartett op. 44/1 auf dem Programm. sjo
13. März 2009